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- 72 - 4.2.4.2) G r o ß r ä u m i g e V e r w e r f u n g e n Im Kartiergebiet gibt es 2 vermutlich um 90ø einfallende Verwerfungen mit Sprunghöhen von mehreren 100 m. Erstere ist die N-Randverwerfung der Tansen-Gruppe; die zweite ist eine Verwerfung innerhalb der Kali Gandaki-Übergruppe. 1) Die N-Randverwerfung der Tansen-Gruppe, North Boun- dary Fault (NBF), ist der tektonische Kontakt zwischen den Gesteinen der Tansen-Gruppe im S und denen der Kali_Gan- daki-Gruppe im N. An dieser Verwerfung wurden wurde die N' Partie relativ gehoben, so daß N' die unteren Stock- werke zur Exposition kommen (Chappani-Formation) und S' die oberen Schichten erhalten bleiben (Sisne-Formation). Die Sprunghöhe entspricht dabei der Mächtigkeit der ca. 5 Formationen, die übersprungen werden, zusammen ca. 3500 m nach Anh. II, Abb. 16. Die Erhaltung von jungem Gestein in einer Umgebung von altem Gestein kann prinzi- piell zwei Ursachen haben, entweder liegt der Kern einer Mulde oder der abgesunkene Teil eines Grabens vor. In dieser Arbeit wird für die Erhaltung der Tansen-Gruppe eine Mulde angenommen, jedoch existiert in der NBF eventuell auch die Komponente eines Grabens. Die Verwerfung selbst konnte nicht im Aufschluß beob- achtet werden, sondern sie resultiert aus der lithostra- tigraphischen Diskrepanz zwischen den Arealen N' und S' der Linie. Die Konstruktion einer Verwerfung steht in Ein- klang mit den deutlich beobachteten Kleinstrukturen in ihrer Nachbarschaft (s. Kap. 4.2.4.1) und mit der Kon- struktion der Spezial-Gräben zur Exposition der Bhain- skati-Formation (Kap. 2.2.2.1). 2) Die Verwerfung innerhalb der Kali Gandaki-Gruppe trennt eine NW-Scholle mit der Oberen Gruppe (speziell Ke- rabari-Formation) und eine SE-Scholle mit der Mittleren Gruppe (Chappani-Formation). Demzufolge beträgt die Sprung- höhe soviel wie die Mächtigkeit der ca. 3 Formationen, die übersprungen werden, d.h. ca. 1400 m (mit den Mächtig- keiten von Anh. II, Abb. 16). Auch diese große Verwer- fung wurde nicht im Aufschluß beobachtet, sondern aufgrund des lithostratigraphischen Befundes konstruiert. Der Verlauf der Linie stimmt z.T. mit der W-E-Hauptstreich- |
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