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    4.1.3) D a s   K a l i   G a n d a k i - T a l

    Das Kali_Gandaki-Tal ist in seinem Oberlauf das markan-
 teste Quertal des Himalaya (s. Anh. II, Abb. 5). Zwischen
 Dhaulagiri (8167 m) und Annapurna (8091 m) liegt der Kali
 Gandaki bei 1500 m Höhe, d.h. das Tal und sein flankier-
 enden Gipfel weisen dort ca. 6500 m Höhenunterschied
 auf; das Kali-Gandaki-Tal ist das tiefste Durchbruchstal
 der Erde.

    Auf der Erde gibt es mehrere große Graben-Strukturen.
 Für ihre Entstehung gibt es verschiedene Ursachen. Eine
 spezielle Art von Gräben wird plattentektonisch als be-
 ginnendes Rifting gedeutet, das auf eine Hebung mit Spal-
 tung des Untergrundes zurückgeführt wird, die durch den Ma-
 terial-Auftrieb über einem Wärmedom entsteht. Eine an-
 dere Ursache für die W-E-Ausdehnung kann eine N-S-Kompres-
 sion sein. Die Frage nach den tieferen Ursachen bzw. ge-
 naueren Mechanismen ist noch offen.

    4.2)        S t r u k t u r t e k t o n i k

    Das im Gelände als erstes auffallende Charakteristikum
 des Kartiergebietes ist eine für ein Faltengebirge überra-
 schende Armut an mesoskopischen Falten. Statt dessen sind
 allerorts Störungen mit überwiegend W-E' Streichen ver-
 breitet. In der SW- und SE-Ecke des Kartiergebietes ver-
 läuft je ein Teilstück der Deckenüberschiebung der Palpa-
 Klippe, dem Rest einer Decke aus Gesteinen der Kali Gandaki-
 Gruppe.
    Die Falttafeln 1 - 7 geben einen Eindruck von den Struk-
 turen im Tansen-Sandstein und Tansen-Tonschiefer im S-Teil
 des Kartiergebietes in den Straßen-Aufschlüssen bei Tansen.
 Auch im N des Kartiergebetes geben die Strukturen ein ähn-
 liches Bild, mit dem Unterschied, daß Störungen und Stö-
 rungsletten nicht so häufig sind. Tab. 4 enthält die Le-
 gende der Lagerungszeichen, wie sie in den Profilen ver-
 wendet werden. Sie korrespondieren mit den Lagerungs-
 zeichen in der Karte (s. Anl. 4).




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