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- 62 - 4.1.3) D a s K a l i G a n d a k i - T a l Das Kali_Gandaki-Tal ist in seinem Oberlauf das markan- teste Quertal des Himalaya (s. Anh. II, Abb. 5). Zwischen Dhaulagiri (8167 m) und Annapurna (8091 m) liegt der Kali Gandaki bei 1500 m Höhe, d.h. das Tal und sein flankier- enden Gipfel weisen dort ca. 6500 m Höhenunterschied auf; das Kali-Gandaki-Tal ist das tiefste Durchbruchstal der Erde. Auf der Erde gibt es mehrere große Graben-Strukturen. Für ihre Entstehung gibt es verschiedene Ursachen. Eine spezielle Art von Gräben wird plattentektonisch als be- ginnendes Rifting gedeutet, das auf eine Hebung mit Spal- tung des Untergrundes zurückgeführt wird, die durch den Ma- terial-Auftrieb über einem Wärmedom entsteht. Eine an- dere Ursache für die W-E-Ausdehnung kann eine N-S-Kompres- sion sein. Die Frage nach den tieferen Ursachen bzw. ge- naueren Mechanismen ist noch offen. 4.2) S t r u k t u r t e k t o n i k Das im Gelände als erstes auffallende Charakteristikum des Kartiergebietes ist eine für ein Faltengebirge überra- schende Armut an mesoskopischen Falten. Statt dessen sind allerorts Störungen mit überwiegend W-E' Streichen ver- breitet. In der SW- und SE-Ecke des Kartiergebietes ver- läuft je ein Teilstück der Deckenüberschiebung der Palpa- Klippe, dem Rest einer Decke aus Gesteinen der Kali Gandaki- Gruppe. Die Falttafeln 1 - 7 geben einen Eindruck von den Struk- turen im Tansen-Sandstein und Tansen-Tonschiefer im S-Teil des Kartiergebietes in den Straßen-Aufschlüssen bei Tansen. Auch im N des Kartiergebetes geben die Strukturen ein ähn- liches Bild, mit dem Unterschied, daß Störungen und Stö- rungsletten nicht so häufig sind. Tab. 4 enthält die Le- gende der Lagerungszeichen, wie sie in den Profilen ver- wendet werden. Sie korrespondieren mit den Lagerungs- zeichen in der Karte (s. Anl. 4). |
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