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- 67 - 4.2.2) K l ü f t u n g In den Diagrammen der Klüftung lassen sich jeweils mehr oder weniger deutlich zwei Kluft-Maxima erkennen, die re- lativ zum jeweiligen Maximum der Schichtung Querklüfte und Längsklüfte darstellen (s. Taf. 14 - 17). 4.2.3) S c h i e f e r u n g Eine Schieferung wurde nur in den Gesteinen der Kali Gandaki-Gruppe festgestellt (Diagramme der Schieferung s. Taf. 14 und Taf. 17). 4.2.4) S t ö r u n g e n Die Störungen sind die wesentlichen tektonischen Ele- mente im Kartiergebiet. Es wurden drei verschiedene Arten von Störungen gefunden: 1) Auf- und Abschiebungen in Di- mensionen bis ca. 20 m; 2) Eine vermutlich senkrechte Verwerfung mit einer Sprunghöhe von mehreren hundert m; 3) zwei Abschnitte einer Deckenüberschiebung. 4.2.4.1) K l e i n r ä u m i g e V e r w e r f u n g e n Es handelt sich bei den "kleinen Verwerfungen" um Auf- und Abschiebungen, die in relativ kurzen Abständen das Ge- stein durchsetzen und Sprunghöhen von cm bis m haben. Die Überschrift "kleinräumige Verwerfungen" wurde gewählt, um sie von den "großräumigen Verwerfungen" zu unterscheiden, welche sicher auch Auf- oder Abschiebungen sind, aber mit völlig verschiedener Dimension und Beobachtbarkeit. Die kleinräumigen Auf- und Abschiebungen sind im Gelände leicht zu erkennen. Sie sind längs des Bergrückens Batase Danda bzw. Srinagar Hillridge besonders konzentriert und streichen hauptsächlich E-W. Die Sprunghöhe ist nirgends eindeutig abzuschätzen, da zwar die Schichtung gut zu sehen ist, aber signifikante Horizonte fehlten, d.h. Schichten beiderseits der Störung sind nicht vergleich- bar. Gleitstreifen wurden an vielen Stellen gefunden. Sie zeigen meist eine Hebung des N relativ zum S an, oft aber auch andere Relativbewegungen. In vielen Ruschelzonen von 1 cm bis 50 cm Mächigkeit |
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