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 Arbeitsmethoden                                Anhang I - 3


    1)            L o k a l i s a t i o n

   Die Lokalisation spielt im Himalaya eine eigene Rolle. Es
 existieren dort keine kleinmaßstäblichen und genauen
 Karten, wie z.B. in den Alpen. Es gibt kaum geodätische
 Fixpunkte, die topographischen Karten sind nicht immer
 korrekt. Ein Charakteristikum der Himalaya-Landschaft
 ist ihre rapide Veränderung, Siedlungen verlagern sich
 oft. Die Orientierung im Gelände erfolgt oft nur nach der
 Morphologie. In den Alpen kann mit einer Karte eine Ge-
 nauigkeit von z.B. ± 10 m erreicht werden, im Himalaya
 aber nur eine Genauigkeit von z.B. ± 500 m. Dehalb sind ei-
 genständige Routen-Aufnahmen notwendig. Im Himalaya ist
 es selten möglich, die Feldpunkte flächendeckend quer-
 feldein zu nehmen, sondern meist nur entlang von Wegen
 und Bächen, also entlang von Profilen.
    Die topographische Karte im Maßstab 1:10000 ist vom
 Autor handgezeichnet nach einer Vorlage im Maßstab
 1:50000 mit 100-Fuß-Höhenlinien. Die Vergrösserung erfolgte
 dabei über ein feines Raster mit dem Auge. Die orginalen
 100-Fuß-Höhenlinien (100 Fuß = 30.48 m) wurden dann zu
 50-m-Höhenlinien interpoliert. An zwei extrem steilen
 Hängen nahe Khani Gaon sind in der Orginal-Karte bis zu 6
 Höhenlinien miteinander verschmolzen, in der Karte
 des Autors sind sie aus zeichentechnischen Gründen ge-
 trennt, d.h. diese Hänge erscheinen zu flach. Der eine
 Hang davon ist derjenige, in dem das Steinöl und der ehe-
 malige Eisenerz-Abbau vorkommt.
    Der Verlauf einiger Wege wurde durch geodätische Rou-
 tenaufnahmen präzisiert. Die Messgeräte waren dabei
 "Schritte-Zählen" (1 Schritt = 80 cm), Kompass und Höhen-
 messer. Es wurden ca. 25 km Polygon hergestellt und in die
 topographische Karte eingepaßt. Dabei ergab sich die
 Notation der Lokalisation mit dem Namen des Polygones
 und der Strecke ab dem Nullpunkt, z.B. "km A 1.230". Ge-
 ländepunkte außerhalb eines Polygones werden angegeben
 durch einen Polygon-Punkt und die Entfernung und Richtung
 zum Geländepunkt, evtl. zusätzlich mit dem Höhenunter-
 schied. Z.B.: "km A 1.234+(100m/90ø/+3m)" bedeutet "von
 km A 1.234 100 m nach E und 3 m höher". Diese Schreibweise



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